For Women only!

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Wer abnehmen will, muss weniger essen, als er verbraucht. Das ist das Gesetz der Thermodynamik und gilt als die Grundlage zum Abnehmen. Sicherlich spielt auch die Qualität der Lebensmittel und Makronährstoffverteilung eine Rolle. Aber bei hormonellen Dysbalancen wird dieses Gesetz außer Kraft gesetzt.

Kennst du jemanden, der schon mal das Medikament Cortison genommen hat? Diese Person schwemmt auf, verliert Muskeln, baut Fett auf ohne etwas an der Ernährung geändert zu haben. Später kommen dann noch Heißhungerattacken und Schlafstörungen dazu. Eine hormonelle Dysbalance ist entstanden. Welche Hormone gerade bei der Frau zu Figurveränderungen führen, erklärt der folgende Text.

Wenn es mit dem Abnehmen trotz Kalorienreduktion nicht klappt, können die Hormone schuld sein. Cortisol, Progesteron und Östrogen sind die drei Übeltäter. Es ist wie verhext, du gehst regelmäßig zum Sport und achtest auf deine Ernährung, aber die Fettpolster wollen nicht verschwinden. Wenn das Kaloriendefizit hoch genug ist, aber nichts passiert, dann können die Hormone schuld sein.

„Hormone sind stärker als Muskeln und Kalorien“

1. Das Stresshormon CORTISOL (fight or flight)

Cortison welches viele als Medikament kennen, ist körpereigen und eine Vorstufe von Cortisol. Bei Cortison ist eine bekannte Nebenwirkung, wenn man es für längere Zeit einnehmen muss, dass man an Gewicht zunimmt und der Körper Wasser einlagert. Der Betroffene neigt also dazu „aufgedunsen“ zu wirken. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, dass in der Nebennierenrinde hergestellt wird. Es wird häufig als Stresshormon bezeichnet, da es in Stresssituationen dafür sorgt, dass alle Zellen mit ausreichend Energie versorgt werden.

Der Körper verfolgt das Ziel, dass der Gestresste „kämpfen oder fliehen“ kann und die gefährliche Situation, möglichst erfolgreich und lebend bewältigen werden kann. Durch die hohe Energie, die der Körper abrufen will, „schreit“ er nach schnell verfügbaren Kohlenhydraten, wie z.B. Süßigkeiten. Unsere Energiereserven in Form von Fett, stehen für den Stoffwechsel dann nicht schnellgenug zur Verfügung. Im Gegenzug lagern wir jedoch die Kohlenhydrate, die nicht verwendet werden, vor allem im Bauchraum als Fettpolster ein.

Morgens muss eine gewisse Menge an Cortisol vorhanden sein, um aktiv zu werden und abends muss der Cortisol Spiegel wieder sinken, um zur Ruhe zu kommen und zu schlafen. Ist der Wert abends zu hoch, liegen wir im Bett und es beginnt das Gedankenkreisen, was uns nicht schlafen lässt.

Den Cortisolspiegel kann man einfach im Speichel messen. Ist er z. B. morgens zu niedrig, gibt es Lebensmittelkombinationen, die den Cortisolspiegel anheben können. Brötchen mit Marmelade würde den Cortisolspiegel immer weiter verschlechtern. Eier mit Gemüse und viel Salz würden in diesem Fall die Situation verbessern.

Ist der Cortisolspiegel abends zu hoch, wird auch der Schlaf schlecht und damit auch die Fettverbrennung im Schlaf gering sein. Hier wäre es tatsächlich angebracht abends Kohlenhydrate zu essen.
Wir lernen also: Ein gestörter Cortisolspiegel macht Heißhunger und lässt dich schlecht schlafen und Fett verbrennen.

2. PROGESTERON der “Schlankmacher”

Progesteron ist für die Frau, was das Testosteron für den Mann: eine Quelle der Lebendigkeit“. Progesteron sorgt für gute Laune und regt es den Stoffwechsel an, indem es die Schilddrüsenaktivität unterstützt. Damit unterstützt es die Fettverbrennung und hält den Insulinspiegel auf einem konstanten Level. Letzteres führt dann zu weniger Heißhunger-Attacken. Somit kann ein hoher Progesteron-Spiegel  eine Gewichtszunahme verhindern und eine Gewichtsreduktion begünstigen.

Auch Progesteron kann man leicht im Speichel messen. Am besten am 21. Zyklustag. Zu wenig Progesteron reduziert die Stoffwechselgeschwindigkeit und führt zu Heißhungerattacken und Wasserreinlagerungen kurz vor der Menstruation. Es gibt Kräuter wie den Mönchspfeffer, der den Progesteronspiegel natürlich anhebt.
Wir lernen also: Progesteron macht schlank und verbessert die Schilddrüsenaktivität.

3. Der “Weichmacher” ÖSTROGEN

Das wichtigstes Hormon der Frauen ist das Östrogen, das im direkten Zusammenspiel mit dem Progesteron steht. Östrogen ist der so genannte „Weichmacher“, welcher die Haut aufschwämmt und zudem anabol, also muskelaufbauend wirkt.

Ein ausgeglichener Hormonhaushalt hilft dabei, das Gewicht zu stabilisieren. Ist aber der Östrogenspiegel überdurchschnittlich hoch, oder Progesteron zu niedrig, so kommt es zu Fetteinlagerungen. Das kann zur Folge haben, dass im Körper eine Insulinresistenz entsteht und die aufgenommene Glukose, nun in Form von Fett im Gewebe – vor allem im Bein und Po – eingelagert wird. Aus diesem Grund wird das Gewicht immer höher bzw. die Fettpolster immer mehr. Hier hilft dann auch das beste Training nicht weiter und die Frustration wird immer größer.

Auch Östrogen kann man im Speichel messen. Wenn eine Östrogendominanz vorliegt, gibt es Lebensmittel und Nahrungsergänzungen, welche überschüssiges Östrogen ausleiten.
Wir lernen also: Zu viel Östrogen sorgt dafür, dass die Fettpolster am Po und Bein sich nicht durch Ernährung und Training reduzieren lassen.

Zusammenfassend kann man also sagen: Hormonelle Dysbalancen können das Abnehmen erschweren. Suche dir einen Therapeuten oder Trainer, der sich auf Frauengesundheit spezialisiert hat und bringe deine Hormone in Balance. Dann klappt es auch wieder mit dem Abnehmen.

Direkte Hilfe findest du unter der Telefonnummer 0228-422 577 98, per Mail: kontakt@planbsports.de oder du bei Andreas Scholz: https://figurmacher.andreasscholz.info/

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