Das Verlangen nach Süßem

Das Verlangen nach Süßem
Wenn die Lust auf Süßes erst einmal aufkommt, dann sitzt diese im Kopf und lässt nicht eher locker, bis wir ihr nachgeben. Aber woher kommt dieses unbeherrschte Gefühl denn überhaupt?
Eine Möglichkeit, um dieses Verlangen zu zügeln besteht darin, es gar nicht erst entstehen zu lassen. Neuere Untersuchungen* haben ergeben, dass Schlafmangel das Belohnungssystem im Gehirn stören und dadurch den Schmacht nach Junk Food wecken kann. Es könnte also schon helfen, einfach ein wenig früher ins Bett zu gehen, um das Verlangen zu schwächen.

Zweite gute Neuigkeit der Studie: Umprogrammieren. Statt Schokolade, geben Sie Ihrem Körper süße Früchte. Denn eines ist belegt: ob Bewegung oder gesunde Ernährung, das gewünschte Verhalten kann trainiert werden, bis es “ganz normal” wird wie Zähneputzen.

Wählen Sie als Snack konsequent Obst anstelle von Süßigkeiten. Mit der Zeit fällt Ihnen das immer leichter!

Ein sensationell erfolgreiches Beispiel sind unsere Stoffwechselkur-Teilnehmer. Nach 21 Tagen ist die Lust auf Süßes so stark gebremst, dass das ehemals “leckere Teilchen vom Bäcker” nur noch ungläubiges Kopfschütteln und Ablehnung hervorruft. Wenn das mal keine Motivation ist… Infoveranstaltung zur Stoffwechselkur gibt es jeden Freitag von 18.00-19.00 Uhr in unserer Showküche im planB-sports in Bonn-Beuel.

 
*Julia S. Rihm, Mareike M. Menz, Heidrun Schultz, Luca Bruder, Leonhard Schilbach, Sebastian M. Schmid, Jan Peters “Sleep Deprivation Selectively Upregulates anAmygdala-Hypothalamic Circuit Involved in Food Reward”. Journal of Neuroscience, 30.01.201939 (5) 888-899, DOI: 10.1523/JNEUROSCI.0250-18.2018

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